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Natursteintreppen für Innen und Außen

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Siehe auch: Granit-Treppen  Marmor-Treppen  Quarzit-Treppen  Sandstein-Treppen  Schiefer-Treppen  Travertin-Treppen 

Natursteintreppen :  Arten und Einsatzorte

Wieland Naturstein bietet Ihnen Treppenstufen aus allen Stein-Sorten, für alle Bereiche, nach Ihren Wunschmaßen. Ob Innentreppe oder Außen, Haus oder Garten, bei Wieland ist alles möglich. Eine Erläuterung der verschiedenen Arten der Natursteintreppen, wie z.B. eine Belagstreppe, Freitragende Treppe, Spindeltreppe, Holmtreppe oder Blockstufen für den Garten oder Terrasse finden Sie weiter unten.


Treppenstufen aus Naturstein, Ansichten und Verlegehilfe



Natursteintreppen für Außen

Treppenstufen für Außen müssen in einer rauen, rutschsicheren Oberfläche ausgeführt werden.
  • Bei Granit kommen dafür die geflammten und die geflammt + gebürsteten Oberflächen in Frage.
  • Bei Sandstein die spaltrauen und die spaltrau + gebürsteten Oberflächen.
  • Bei Schiefer die spaltrauen Oberflächen.
  • Bei Travertin die offen und gesägten und die offen und leicht geschliffenen Oberflächen
  • Bei Quarzit die spaltrauen und die spaltrau + gebürsteten Oberflächen.
  • Marmor ist in unserer Klimazone ( u.a. Deutschland ) als Außentreppe nicht geeignet.
Bei allen Natursteintreppen für Außen muss vorher geklärt werden, ob der Stein auch frostbeständig ist. Bei Granit ist die Frostbeständigkeit in der Regel immer gewährleistet. Bei Sandstein, Schiefer, Quarzit und Travertin hängt es von dem jeweiligen Material ab.
ALLE Treppen müssen mit Gefälle verlegt werden, auch wenn es sich um überdachte Eingangsbereiche handelt.
Außentreppen können sowohl als Blockstufen, freitragende Holm-Treppenstufen oder als Belagsstufen ausgeführt werden.
Bei Blockstufen benötigt man keinen Betonkern, da die Stufen selbst bereits eine Höhe (Dicke) von 15cm oder mehr aufweisen.
Bei Belagstreppen wird ein bereits bestehender Betonkern mit meist 3cm dicken Trittstufen und 2cm dicken Setzstufen verkleidet.
Holmtreppen benötigen in der Regel keine Setzstufen. Hier wird ein Teil freitragend mit der Stufe überbrückt. Dabei erfüllt die Natursteinstufe eine statische Bedeutung und sollte dementsprechend, je nach freitragenden Abstand der zu überbrücken ist, mindestens 6cm oder dicker sein. Wenn Holm-Treppenstufen eine große Höhe freitragend überbrücken müssen, ist es sinnvoll die Stufen aus Sicherheitsgründen mit rostfreiem Stahl zusätzlich zu armieren.

Natursteintreppen für Innen

Bei Innentreppen spielt die Frostbeständigkeit keine Rolle, daher stehen bei Natursteintreppen für den Innenbereich wesentlich mehr Steine zur Verfügung als für den Außenbereich. Die Rutschsicherheit kann bei gewerblich genutzten Treppen dennoch zu Einschränkungen in der Wahl der Oberfläche führen.
Alle Natursteintreppen sollten bequem begehbar sein. Dazu sollten die Treppenstufen der Schrittmaßregel für bequem begehbare Treppen folgen. Die Schrittmaßregel wäre nach DIN 18065 wie folgt: 2 x die Steigung + 1 x die Auftrittsbreite = ca. 63cm. Ein ideales Steigungsverhältnis wäre z.B. 17/29cm.

Unterschiedliche Arten der Innentreppen aus Naturstein:

Belagstreppe, bei der genau wie im Außenbereich ein Betonkern mit Natursteinplatten belegt wird. Dazu verwendet man Trittstufen und Setzstufen ( auch Stellstufen oder Steller genannt ). Sollte keine Aufbauhöhe mehr für 3cm dicke Trittstufenplatten bestehen, kann im Innenbereich die Dicke auch auf 2cm reduziert werden. Dabei sollte die Vorderkante der Auftritte aber maximal 1cm über die Setzstufe überstehen. Bei einer 3cm dicken Auftrittstufe kann diese auch gern 2cm überstehen. Eine Belagstreppe mit Überstand ist optisch sehr gefällig, verbreitert den Auftritt und macht die Treppe dadurch bequem begehbar, und ist zusätzlich einfacher zu verlegen als eine:
Bündig ausgebildete Treppe.
Wenn man Tritt- und Setzstufen ohne Überstand verlegen möchte, empfiehlt sich eine Schattenfuge auszubilden. Bei einer Treppenstufen Schattenfuge wird sowohl die Trittstufe als auch die Setzstufe gefast, so dass 2 Fasen aufeinander treffen. Damit liegt die eigentliche Fuge etwas nach hinten versetzt im Schatten.
Freitragende Natursteintreppen müssen die Statik erfüllen
Freitragende Treppen werden entweder auf Holmen, Stahlträgern oder Bolzen aufgelagert. In allen Fällen wird hier die Statik vom Naturstein übernommen. Die Treppenstufen sollten somit mindestens aus 2 x 3cm Platten bestehen die mit einem speziellen Gewebe und mit gesonderten Zulassung verklebt werden.
Alle Treppen Arten unterscheiden sich in der Treppenform in gerade ausgebildete Treppen und gewendelte Treppen ( Viertelgewendelt oder Halbgewendelt ). Wird die Treppe dabei um einen runden Innenholm geführt, um den gleichmäßig gebogene Stufen nach oben führen, spricht man auch von einer Spindeltreppe.

Sonderbearbeitungen bei Natursteintreppen

Zuschnitt der Treppenstufen nach Strukturverlauf

Bei geraden Treppen, die aus strukturierten Natursteinen geschnitten werden, kann beim Zuschnitt der Treppe, soweit möglich auf einen fortlaufenden Strukturverlauf geachtet werden. Dazu müssen jedoch Trittstufen und Setzstufen in der selben Materialdicke ausgeführt werden und beim Zuschnitt entsprechend nummeriert werden, so dass die Reihenfolge bei der Verlegung eingehalten werden kann. Diese Art des Zuschnittes ist allerdings eine Sonderleistung die gesondert berechnet wird. Da sowohl der Arbeitsaufwand als auch der Verschnitt sich erhöht.

Kantenbearbeitungen und Unteransichten bei Natursteintreppen

Bei Belagstreppen die nur auf einer Seite an eine Eand anschließen und auf der anderen Seite in ein offenes Treppenauge ragen, ist zu überlegen ob nicht auch der ins Treppenauge reinstehende Teil der Hinterkante bearbeitet werden sollte. Diesel Teil nennt man bearbeitungstechnisch Umkopf weil man die Bearbeitung um den Kopf auf der Hinterkante fortführt. Siehe zur Begriffserläuterung die Grafik 2/5. Eventuell kann man bei einem großen Überstand auch die Unterseite der Stufe, die in das Treppenauge reinsteht bearbeiten. Allerdings lohnt sich im Gegensatz zum Umkopf diese zusätzliche Bearbeitung nur bei großen Überständen in das Treppenauge.
Die Randplatten im Treppenauge sollten bei größeren Überständen auch unterseitig bearbeitet werden.
Sollte die Setzstufe mehr als 0,5 - 1cm in das Treppenauge reinstehen und in diesem Bereich von hinten sichtbar sein, kann auch der Setzstufenkopf rückseitig bearbeitet werden.
Setzstufen bei gewendelten Treppen können auf Wunsch auch im Winkel der Trittstufenkante abgewinkelt werden, siehe Grafik 5/5
Diese "Kleinigkeiten" sind alles zusätzliche Bearbeitungen die nicht zum Standard gehören und damit bei Bestellungen mit angegeben werden müssen.
Da eine Natursteintreppe aber für die "Ewigkeit" gebaut wird, sollten Sie an diesen Kleinigkeiten nicht sparen.

 

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